Den Ostermontag, 6. April 2015, werden sich die Vikings Superseniors mit Leuchtfarbe in ihrem Kalender markieren. Nicht nur, weil es das allererste Ligaspiel der Wikinger war, sondern weil es dank beherzter Teamleistung denkbar knapp gewonnen wurde: Einzig ein Fieldgoal wurde erzielt und dies besiegelte den historischen Auswärtssieg der Vikings Superseniors gegen die Pannonia Eagles. “Man sah beiden Teams die Nervosität an, beide Defenses waren enorm stark und entsprechend viele Turnovers gab es zu sehen. Dass solche Spiele durch Special Team Plays gewonnen werden ist keine Seltenheit. Dass es aber durch ein Fieldgoal meines Teams entschieden wurde und dass wir dadurch gleich im allerersten Ligaspiel den ersten Sieg einfahren, das macht mich unheimlich stolz und glücklich”, so Neo-Special Teams Coach Joe Yun.

Fieldgoal in letzter Sekunde
Die Pannonia Eagles gewannen den Cointoss, entschieden sich jedoch zu kicken. Den kurzen Kick konnten die Superseniors auf der eigenen 30 Yardlinie sichern. Die Offense der Superseniors konnte mit Run und Pass zwei First Downs erzielen, bevor sie durch Punt das Angriffsrecht abgeben mussten. Nachdem die Wikinger Defense die Eagles mit “3 and out” stoppte und die Seniors Offense ebenfalls kein First down erzielte, konnte die Wikinger Defense beim 3rd Down den ersten Fumble und das Angriffsrecht zurückerobern. Doch gleich im nächsten Play fumbelten auch die Superseniors und erneut kamen die Eagles in Ballbesitz. Abermals beim 3rd down fumbelten die Adler aus Wiesen, aber ein überschneller Pfiff der Refs verhinderte das Turnover. Doch lediglich drei Plays später konnte die Wikinger Defense erneut eine Fumble provozieren und diesmal den Ball auch tatsächlich sichern. Danach neutralisierten sich beide Teams und ein Punt folgte dem nächsten. Kurz vor der Halbzeit entschied sich Eagles-Headcoach Franz Kolohsar auf der eigenen 20 Yardslinie den vierten Versuch auszuspielen, aber die Defense konnte halten und es kam zum entscheidenden Turnover on downs. Superseniors-Kicker Wolfgang Kubitschek konnte bei auslaufender Uhr aus 37 Yards das entscheidende Fieldgoal erzielen.

Starke Defense
Auch in der zweiten Hälfte sahen die rund 500 anwesenden ZuseherInnen ein hartes, aber fair geführtes Spiel, in dem die Defense Units dominierten. Punt folgte auf Punt, bzw Turnover folgte auf Turnover. Jedoch ca. drei Minuten vor Spielende wurde es nochmal so richtig spannend. Die Pannonia Eagles kamen nur 10 Yards vor der Wikinger-Endzone in Ballbesitz. Doch auch dieses Mal zeigte die Wikinger Defense ihre Stärke und ließ in drei Versuchen lediglich 2 Yards zu. Ein Fieldgoal hätte in die Overtime geführt, ein Touchdown hätte wohl den Sieg der Adler bedeutet. Die Eagles entschieden sich, auch den vierten Versuch auszuspielen. Trotz eines kraftvollen Outsideruns des Quarterbacks wurden die Eagles bereits nach zwei Yards gestoppt und die Wikinger kamen erneut in Ballbesitz. Die Offense konnte daraufhin noch ein First Down erzielen bevor sie zum historischen Sieg abkniete. “Danke an die Eagles für einen tollen Gameday und das faire Spiel. Unsere Defense hat auch heute die wichtigen Stopps und Turnovers gemacht. Aber auch unsere Offense hat sehenswerte Aktionen gezeigt. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns als Team von Spiel zu Spiel noch steigern können. Ich bin unheimlich stolz auf das gesamte Team”, so Defense Coach Peter Jeschko nach dem Spiel.

Bereits in vier Tagen geht es weiter
“Der Debütsieg ist unheimlich schön, denn er ist die Belohnung für die harte Arbeit in Off- und Preseason, er ist einer beherzten Leistung des gesamten Teams zu verdanken und er macht mich unheimlich stolz. Unser erklärtes Saisonziel ist es, alle sechs Spiele der Division 4 kompetitiv zu spielen. Einen knappen und hart erkämpften Sieg haben wir erreicht, aber fünf weitere Spiele liegen noch vor uns. Bereits am Samstag geht es im Footballzentrum Ravelinstraße gegen die Carnuntum Legionaries, ein ligaerprobtes und körperlich sehr starkes Team. Respekt und Dank an die Pannonia Eagles für das harte und fair geführte Spiel, aber mit den Legionaries wartet in bereits vier Tagen eine noch größere Herausforderung auf uns”, mahnt Headcoach Stefan Schuster.

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